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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kompatibilität und Integration
Unterstützen Sie meine Unternehmens-Applikation?
Salescast ist mit den meisten aktuellen ERP-Lösungen, Bestellmanagementsystemen und eCommerce-Plattformen kompatibel. Die einzige Voraussetzung ist, dass Ihre Daten in einer relationalen Datenbank gespeichert werden müssen. Der etablierte Branchenstandard ist SQL. Verfügt Ihr System über ein SQL-Backend steht einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Sollten Sie sich nicht sicher sein, können Sie jederzeit zu uns Kontakt aufnehmen.
Unterstützen Sie QuickBooks?
Ein Zugriff auf QuickBooks-Daten erfordert die Serviceleistungen von externen Spezialisten. Wir wechseln derzeit unseren Anbeiter und können für diesen Zeitraum keine QuickBooks-Nutzer unterstützen. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit und wir melden uns umgehend bei Ihnen, wenn wir diese Serviceleistung wieder anbieten. Wir entschuldigen uns für die Verzögerung!
Wie kann ich Salescast in mein System integrieren?
Als Erstes müssen Sie eine automatische Einstellung für die Datenextraktion und Formatierung der gesamten Verkaufshistorie in Ihrem System erstellen. Hierzu sind IT-Kenntnisse und 1-3 Tage Zeitaufwand erforderlich. Hier einige
Unterlagen. Wir übernehmen die Integration gerne für Sie. Sollten Sie sich für diese Serviceleistung entscheiden, erstellen wir einen "Adapter" für Ihr System. Von Ihnen benötigen wir lediglich einen Fernzugriff mit Leseberechtigung auf Ihre Datenbank. Bitte
konkaktieren Sie uns, um ein Angebot zu erhalten.
Welche IP-Adresse verwenden Sie?
Salescast wird auf
Windows Azure gehostet. Somit haben wir keine feste IP-Adresse, sondern einen IP-Bereich. Aus diesem Grund müssen Sie einen Zugriff auf den IP-Bereich des Microsoft-Datenzentrums 94.245.0.0/16 genehmigen. Sollten Sie Zugriff auf eine MS SQL-Serverinstanz genehmigen wollen, bitten wir Sie folgende
Anweisungen zu lesen.
Was ist SQL?
SQL ist ein etablierter Branchenstandard zur Speicherung von Geschäftsdaten. Heutzutage kommt fast jede einzelne Unternehmensanwendung mit einem
SQL-Backend. Ihr Unternehmen nutzt wahrscheinlich auch SQL. SQL hat verschiedene Namen: MSSQL, MySQL, Oracle, ... Salescast unterstützt alle bedeutenden SQL-Anbieter.
Wie erhalte ich die SQL Anmeldeinformationen?
Die Anmeldeinformationen an die Datenbanken werden in den meisten Unternehmen üblicherweise von der IT-Abteilung verwaltet. Sollten Sie Fragen zu diesem Prozess haben, zögern Sie nicht mit uns
Kontakt aufzunehmen.
Probeversion
Kann ich Salescast ohne Integration in mein System ausprobieren?
Der erste Schritt der Probeversion von Salecast besteht in der Erstellung der automatischen Datenextraktion und Formatierung der Verkaufshistorie. Diese Phase ist für jedes Lagerbestandsoptimierungs-/Prognose-Tool erforderlich. Gemäß unserer Erfahrung macht eine akkurate Datenextraktion mehr als 75% des gesamten Aufwands zum Testen jeglichen Lagerbestands-/Prognose-Tools oder Methode aus.
Kann ich Ihnen meine Daten für den ersten Test in Excel zukommen lassen?
Leider ist dies nicht möglich. Obwohl Excel ein nützliches Tool für viele Anwendungsbereiche ist, eignet es sich aus technischer Perspektive nicht zum Datenmanagement und Datenexport. Genau aus diesem Grund wurden Datenbanken wie SQL entwickelt. Hier finden Sie eine ausführliche Erklärung, warum
Excel zur Datenhaltung ungeeignet ist.
Sind einige Produkte ausreichend für den ersten Test?
Wir empfehlen einen
Test in vollem Umfang. Prognoseerstellung für nur wenige Produkte, bzw. die Bereitstellung von nur wenigen historischen Datenpunkten, führt zu keinen aussagekräftigen Ergebnissen und verschwendet somit Zeit und Bemühungen. Salescast übersteigt traditionelle Methoden und Prognose-Toolkits durch die Analyse von Mustern und Korrelationen des gesamten Produktportfolios und die Analyse sämtlicher verfügbarer Daten. Durch unzureichende Daten geht dieser Vorteil verloren.
Wie bewerte ich am Besten Ihre Prognosegenauigkeit?
Wir empfehlen Ihnen die Genauigkeit der Salescast-Prognose mit der Genauigkeit Ihrer derzeitigen Prognosemethode für den selben Zeitraum anhand des absoluten Fehlers zu vergleichen. Für eine detaillierte Erklärung zur Bewertung sehen Sie sich unser Video zum Thema
Genauigkeit an.
Eingangsdaten
Welche Eingangsdaten und welches Datenvolumen werden von Salescast vorausgesetzt?
Salescast verwendet jegliche vorhandene Verkaufsdatenhistorie. Je mehr Daten verfügbar sind, umso mehr Informationen stehen zur Verfügung, wodurch generell bessere Ergebnisse der statistischen Prognosen erzielt werden können. Ideal sind von daher
tägliche Verkaufsdaten und mehr als
zwei Jahre Datenhistorie. Wöchentlich oder monatliche Daten über einen kürzen Zeitraum sind jedoch auch möglich. Die
Durchlaufzeit und der gewünschte
Service-Level sind für die Berechnung des
Reorder-Points erforderlich. Sollten Sie derzeit nicht über diese Informationen in Ihrem System verfügen, empfehlen wir Ihnen mit durchschnittlichen Standardwerten zu beginnen, die Sie nachträglich anpassen können.
Verwendet Lokad die Bestellmenge oder die Versandmenge für die Prognose?
Die Bestellmenge ist ideal, da diese Menge der tatsächlichen beobachteten Nachfrage am nähesten kommt. Prognosen können jedoch auch anhand von Versandmengen oder ähnlichen Daten erstellt werden.
Verwendet Salescast Daten aus Bestellungen, die nicht genehmigt oder zurückgesendet wurden?
Wir empfehlen die Berücksichtigung sämtlicher Bestellungen, unabhängig von deren Status, um der tatsächlichen Nachfrage am ehesten zu entsprechen.
Beinhaltet die Prognose eingestellte Artikelpositionen?
Beide Optionen zur Integration, Durchschnittsschema bzw. Adapter schließen eingestellte Artikelpositionen standardmäßig aus.
Kann ich entscheiden, welche Artikelpositionen im Prognosebericht (auf Basis der Artikelpositionen) enthalten sind?
Wir das Durchschnittsschmea zur Integration verwendet, können Sie die Artikelpositionen, die im Bericht enthalten sein sollen auswählen, indem ein ‘null-fähiges Boolesches Feld’ eingeführt wird. Weitere Informationen finden Sie in unseren
Unterlagen. Erfolgt die Integration mittels Adapter wird eine ähnliche Funktion eingefügt.
Wie handhabt Salescast Produkte ohne Historie?
Salescast erstellt standardmäßig eine Prognose für ein Produkt, sobald ein einziger Datenpunkt vorhanden ist. Offensichtlich sind Prognosen auf Basis von geringfügigen Daten eingeschränkt. Sehr naive Modelle müssen hierzu angewandt werden und die erzielte Genauigkeit ist geringfügig. Mit dem Wachstum der Verkaufshistorie des Produkts, erhöhen sich die Möglichkeiten für den Prognose-Engine, fortschrittlichere Modelle anzuwenden. Somit steigt auch die Prognosegenauigkeit. Produkte mit geringer oder nicht vorhandener Historie profitieren insbesondere durch die Einführung von
Tags.
Wie handhabt Salescast vergangene Fehlbestände, die in der Datenhistorie widergespiegelt werden?
Ein Fehlbestand verursacht einen Verkauf von Null bis das Produkt wieder vorrätig ist. Bei Prognosen sollten diese Produkte nicht als 'Nullbedarf' interpretiert werden, da dies die Genauigkeit der Prognose drücken würde. Salescast wendet hierzu Heuristiken an, um Fehlbestände zu erkennen und diese von Situationen in denen 'tatsächlich' Nullbedarf besteht zu unterscheiden. Die Mehrheit der Fehlbestände wird somit automatisch erfasst und ein Eingreifen ist unnötig.
Prognosebericht
Erhält man einen Beispiel-Prognosebericht?
Bitte sehen Sie sich den
Beispielbericht und das
Salescast Demovideo an.
Können Sie genau angeben, welche Zahl(en) wir zurückerhalten?
Salescast erstellt Prognosen, berechnet die Durchlaufzeit und den
Reorder-Point, den Tageslagerbestand (Lagerabdeckung) und gibt die Genauigkeit der Prognose an. Hier finden Sie einen
Beispielbericht.
Ich würde gerne zusätzliche Informationen in den Prognosebericht einfügen - Ist das möglich?
Salescast kann zusätzliche Spalten erstellen. Standardmäßig empfehlen wir die Erfassung von Produktname, Produktidentifikator, bestellter Lagerbestand und vorhandener Lagerbestand. Bitte sehen Sie hierzu unsere
Unterlagen. Bei der Integration mittels Adaper, müssen die zu erfassenden Felder während der Adapter-Erstellung benannt werden.
Warum fehlen bei einigen Artikelpositionen die Werte für Leitnachfrage und Reorder-Point?
Die Leitnachfrage ist eine Funktion der
Durchlaufzeit, der
Reorder-Point ist eine Funktion der Durchlaufzeit und des
Service-Levels. Sind diese Daten nicht vorhanden, bleiben die Felder leer. Bitte überprüfen Sie dies und füllen die fehlenden Eingangsdaten ein. Bei der nächsten Aktualisierung werden die Leitnachfrage und der Reorder-Point berechnet.
Können Sie die optimale Bestellmenge berechnen (Economic Order Quantity, EOQ)?
Die Berechnung der optimalen Bestellmenge ist bei Salescast nicht standardmäßig. Die Integration eines Algorithmus, der die Reorder-Menge automatisch berechnet ist jedoch kein Problem. Weitere Informationen zur Auswahl der
optimalen Bestellmenge finden Sie hier. Laden Sie unseren
kostenlosen Excel-EOQ-Rechner herunter.
Die von Salescast berichteten Verkaufsdaten stimmten nicht mit meinen Daten überein - Was ist das Problem?
Bitte überprüfen Sie, ob der verwendete Bericht die genau gleiche
Definition von Bestellunge und Zeiträumen verwendet. Beispiele enthalten "Versanddaten" statt "Bestelldaten" oder "Bestellungen nach Stornierung und Rücksendungen" statt "anfängliche Kundenbestellungen". Erfolgt die Integration über unser SQL-Schema, bitten wir Sie die von Ihnen hochgeladenen Daten auf potenzielle
Filter und Unternehmensrichtlinien zu überprüfen, die von Ihnen integriert worden sind. Sollten die Abweichungen weiterhin bestehen, bitten wir Sie uns zu
kontaktieren.
Meine Daten enthalten Bauteilgruppen - Wie geht Lokad damit um?
Salescast ist standarmäßig nicht für Bauteilgruppen ausgerichtet. Wir empfehlen Ihnen die Integration eines einfachen Skripts, das Ihre Verkaufsdaten für die Auswirkungen von Bauteilgruppen vor der Integration in das SQL-Schema anpasst. Bitte
kontaktieren Sie uns für Unterstützung.
Es fehlen Artikelpositionen im Prognosebericht - woran liegt das?
Standardmäßig wendet Salescast eine
Ausgrenzung für Produkte mit niedriger Umschlagshäufigkeit an, um Lokads Abnonnementkosten für unsere Kunden zu reduzieren. Artikel, die bei monatlichen Prognosen, weniger als 3x in den letzten 3 Monaten verkauf wurden, Artikel, die bei wöchentlichen Prognosen, weniger als 3x in den letzten drei Wochen verkauft wurden bzw., bei täglichen Prognosen, nicht mindestens 10x in den letzten 15 Tagen verkauft wurden, werden ausgegrenzt. Artikel können, je nach Verkaufsmuster, zwischen geringer Umschlagshäufigkeit und hoher Umschlagshäufigkeit variieren. Von daher kann jede Prognoseausführung unterschiedliche Artikelpositionen enthalten. Die Ausgrenzfunktion kann über Ihr Salescast-Konto deaktiviert werden.
Der Bericht enthält lediglich 12 Monate/Wochen/Tage der historischen Daten, obwohl ich eine weitaus umfangreichere Historie bereitgestellt habe.
Die im Bericht enthaltenen 12 Datenpunkte werden ausschließlich zur Benutzerfreundlichkeit angezeigt. Der Prognose-Engine verwendet sämtliche vorhanden Daten. Auf der zweiten Seite des Berichts (‘Details’) finden Sie die ältesten von Salescast verwendeten Datenpunkte.
Prognoseergebnisse
Wie lange dauert die Aktualisierung einer Prognose?
Eine Aktualisierung kann, je nach Unternehmensgröße, 5 Minuten bis zu einer Stunde dauern.
Die Prognose ist flach, obwohl eigentlich ein Trend oder eine Saisonbedingtheit zu sehen sein sollte
Trends spielen eine wichtige Rolle bei statistischen Prognosen. Wachstum und
Saisonbedingtheit sind ein hervoragendes Beispiel für diese Trends. Aus diesem Grund engagieren wir uns sehr für die Entwicklung von
saisonalen Modellen zur Erfassung. Um dies zu gewährleisten, muss ein Trend
beobachtet und bestätigt werden. Die Beobachtung bezieht sich auf die Erkennung eines Musters und nicht auf willkürliche Schwankungen. Verkaufszahlen, die vor und nach Weihnachten ansteigen sind ein ausgezeichnetes Beispiel. Die Bestätigung des Trends benötigt diese Muster, um zumindest ein zweites Mal erkennbar zu sein. In unserem Beispiel bedeutet das, dass ein Verkaufsanstieg in der Weihnachtszeit bereits im Vorjahr beobachtet werden konnte.
In Fällen, in denen keine Trends beobachtet oder bestätigt werde konnten, ist eine flache Prognose meist die genaueste Prognose, obwohl sie
widersinning erscheint. Das mag Ihnen vielleicht einfach erscheinen, die Komplexität liegt jedoch in der Bestimmung des richtigen Niveaus einer flachen Prognose.
Generell treten zwei Fälle ein, wenn eine flache Prognose vorliegt, wenn eigentlich ein Trend erwartet wird: Eine
nicht ausreichende Datenhistorie macht die Bestätigung eines beobachteten Trends unmöglich bzw. es liegen trotz der Intuition des Beobachters einfach
keine (zu beobachtenden und bestätigenden) Muster vor.
In diesem Fall empfehlen wir zwei Schritte: Zuerst
müssen Sie überprüfen ob ausreichend Daten vorliegen, um einen potenziellen Trend zu bestätigen (z. B. zwei Weihnachtssaisons). Im Anschluss
müssen Sie überprüfen, ob ein Trend tatsächlich erkennbar ist. Oftmals ist es sinnvoll Zeitreihen wöchentlich oder monatlich grafisch darzustellen.
Mein Unternehmen wächst, die Prognose scheint diesem Trend jedoch nicht zu folgen.
Dieses Muster kommt häufig vor. Es ist das Ergebnis eines Unternehmenswachstums durch die kontinuierliche Erweiterung der Produktpalette, während bereits vorhandene Produkte ihren Lebenszyklus durchlaufen. Da lediglich vorhandene Produkte in den unterschiedlichen Phasen des Lebenszklyus in der Prognose erfasst werden (einschließlich Rückgang und Auslaufen) ist die Gesamtprognose niedriger. Weitere Informationen zu diesem Phänomen finden Sie
hier.
Inwiefern wird Saisonbedingtheit berücksichtigt?
Salescast erkennt kalenderbasierte Muster automatisch. Sie müssen Lokad von daher nicht auf ein Produkt hinweisen, dass saisonal ist. Die Basis dieser Funktion sind eine umfangreiche Anzahl an
Saisonmodellen und Lokads
Methode mittels mehreren Zeitreihen.
Ich kann in der Prognose keine Saisonbedingtheit finden, obwohl es eine Saisonbedingheit anzeigen sollte.
Salescast wendet Saisonbedingtheit in der Prognose an, wenn diese erkannt und bestätigt wurde. Eine Bestätigung liegt vor, wenn sich ein Muster mindestens einmal wiederholt oder für mehrere Produkte vorliegt. Im Bericht ist es leicht potenzielle Saisonbedingheiten in den 12 historischen Datenpunkten zu sehen, die tatsälich in den vorherigen Zeiträumen nicht vorlagen.
Kann Salescast jährliche Ereignisse berücksichtigen, obwohl diese an unterschiedlichen Tagen stattfinden?
Es gibt viele Muster, die einmal pro Jahr, jedoch nicht immer am selben Datum auftreten. Beispiele hierfür sind der
Muttertag (der auf unterschiedliche Tage fällt und auch landesabhängig ist) und weitere Feiertage, wie
Ramadan, Ostern und Hanukkah (die je nach Jahr auf unterschiedliche Tage fallen). Viele dieser Feiertage, wie beispielsweise Ostern, weichen nur um wenige Tage voneinander ab, während der entsprechende Umsatz an den selben Tagen stattfinden wird. In diesem Fall ist die Unregelmäßigkeit eher irrelevant. Für extremere Fälle wenden wir
schein-saisonale Modelle an.
Wie kann ich überprüfen, ob sämtliche bereitgestellten Verkaufsdaten verwendet worden sind?
Bitte sehen Sie sich hierzu die zweite Seite des Salescast Excelberichts (‘Details’) an. Die unter ‘Verkaufsbeginn’ sind die ältesten Datenpunkte Ihrer Datenhistorie.
Wie kann ich überprüfen, welche Tags verwendet worden sind?
Bitte sehen Sie sich hierzu die zweite Seite des Salescast Excelberichts (‘Details’) an, um eine Liste der Namen und Anzahl der verwendeten Tags zu erhalten.
Kann ich sehen, welches Modell für ein bestimmtes Produkt verwendet wurde?
Wir erfassen das Modell, das für ein bestimmtes Produkt verwendet wurde, nicht. Um eine generelle Übersicht über unsere Modelle zu erhalten, und um zu erfahren, wie das beste Modell ausgewählt wird, bitten wir Sie sich unser
Video anzusehen.
Kann ich sehen, ob Saisonbedingtheit in der Prognose für ein bestimmtes Produkt berücksichtigt worden ist?
Derzeit wird diese Information nicht erfasst. Anhand der Prognose sollten Sie jedoch erkennen können, ob ein Muster, wie etwa
Saisonbedingtheit erkannt und ein saisonales Modell angewandt wurde. Wussten Sie etwa, dass Saisonbedingtheit nicht nur in Form von Jahreszeiten vorkommt? Unsere Algorithmen erfassen eine umfangreiche Anzahl an möglichen Saisonbedingtheiten. Beispiele sind wöchentliche, monatliche (‘Zahltag’) und jährliche Saisonbedingtheit.
Kann ich von manuellen Prognosen zu geplanten Aktualisierungen wechseln?
Ja, Sie können eine automatische Aktualisierung in den Salescast
Einstellungen auswählen.
Kann ich meine Prognosen in Salescast manuell überschreiben
Salescast erstellt Prognosen und Lagerbestandsoptimierungsmetriken, die manuell im Excel-Bericht bzw. in Ihrem Nachbestellungs- bzw. Bestellmanagementsystem überschrieben werden könnnen. Wir empfehlen Ihnen jedoch sehr, zwischen Bedarfsprognosen und Optimierung der Nachbestellung zu unterschieden. Eine Anpassung des vorgeschlagenen Reorder-Points, um Geschäfteinschränkungen widerzuspiegeln, sollten Teil der Optimierung der Nachbestellung und des Risikomanagements sein. Für die Bedarfsprognose ist die historische Leistung in den meisten Fällen der beste Anhaltspunkt für zukünftige Leistungen und manuelle Überschreibungen sollten die Ausnahme sein.
Durchlaufzeit
Wie wird die Durchlaufzeit definiert ?
Die Durchlaufzeit bezieht sich auf die Lieferzeiten Ihrer Lieferanten (im Gegensatz zur Lieferzeit zu Ihren Kunden). Die Definition umfasst die Anzahl der Kalendertage vom Kaufauftrag bis zur erneuten Verfügbarkeit in Ihrem Lager. Weitere Informationen zur Definition und Berechnung der
Durchlaufzeit finden Sie hier.
Erfolgt die Berechnung der Durchlaufzeit anhand von Werktagen oder Kalendertagen?
Die Durchlaufzeit definiert sich anhand der Anzahl an
Kalendertagen. Werktage wären zwar eine genaure Bemessung der Durchlaufzeit, jedoch ist deren Auswirkung auf die Prognose eher gering und eine Anpassung an weltweit unterschiedliche Kalender wäre unverhältnismäßig. Weitere Informationen über
Durchlaufzeiten können Sie hier nachlesen.
Wie kann ich Abweichungen der Durchlaufzeiten berücksichtigen?
Variierende Durchlaufzeiten Ihrer Lieferanten können verwirrend erscheinen, da Sie lediglich mit einem einzigen Durchlaufzeitwert in Salescast arbeiten können. Die Festlegung der zu verwendenden Durchlaufzeit ist jedoch relativ einfach. Weitere Informationen über
variierende Durchlaufzeiten können Sie hier nachlesen.
Kann Salescast die Durchlaufzeit automatisch berechnen?
Die gehört nicht zu den Standardfunktionen von Salescast. Wir können diese Funktion jedoch für Sie hinzufügen. Bitte
kontaktieren Sie uns.
Was passiert, wenn der Prognosehorizont kürzer als die Durchlaufzeit ist?
In diesem Fall wird eine Extrapolation verwendet, um die Durchlaufzeit festzulegen. Dies kommt jedoch nicht an eine Prognose heran. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen einen Prognosehorizont auszuwählen, der die Durchlaufzeit im Produktportfolio so gut wie möglich abdeckt. (Grenzen Sie Sonderfälle aus.) Lesen Sie mehr zur korrekten Auswahl des
Prognosehorizonts.
Service-Level
Was ist der Service-Level?
Der Service-Level ist die gewünschte Wahrscheinlichkeit der Fähigkeit eine Kundenbestellung erfüllen zu können. Dieser Wert repräsentiert das
Leistungsziel bezüglich der Lagerbestandsverfügbarkeit. Ein Service-Level von beispielsweise 90% bedeutet in der Praxis, dass Sie über ausreichende Lagerbestände verfügen, um 9 von 10 Bestellungen zu erfüllen.
Der Service-Level ermöglicht Ihnen die Definition der
Ausgewogenheit zwischen Lagerbestandskosten und Fehlbestandskosten. Ein hoher Service-Level erhöht Ihren Lagerbestand und Ihre Verfügbarkeit ab Lager. Ein niedriger Servive-Level verringert Ihren Lagerbestand, erhöht jedoch gleichzeitig die Möglichkeit eines Fehlbestands.
Wie wähle ich den richtigen Service-Level für meine Produkte aus?
Diese Entscheidung ist definitiv unternehmens- und produktabhänigig. Service-Level können sich in einem Bereich von 99% bis unter 50% befinden.
Hier finden Sie eine einfache, praktische Erklärung, wie Sie mit einem vernünftigen Satz an Service-Leveln für Ihr Produktportfolio durchstarten können. Erhalten Sie weitere Informationen über unseren
kostenlosen Servie-Level Excel-Rechner und
tiefgründige Service-Level-Analyse.
Welche Auswirkungen hat eine Veränderung des Service-Levels?
Je höher der Service-Level, desto höher ist der benötigte Sicherheitsbestand, um diesen Level aufrecht zu erhalten. Tatsächlich steigt der Lagerbestand exponentiell mit dem Service-Level. Als Faustregel gilt, dass der Sicherheitsbestand sich verdoppelt, wenn die Distanz des Service-Levels auf 100% halbiert wird. Wird der Service-Level beispielsweise von 95% auf 97% erhöht, verdoppelt sich der Sicherheitsbestand. Bitte lesen Sie weitere Informationen
zur Auswahl des richtigen Service-Levels.
Kann ich einen spezifischen Service-Level für jede Artikelposition festlegen?
Ja, jede Artikelposition verfügt über einen spezifischen Service-Level. Salescast übernimmt diese Daten gemeinsam mit der Bestellhistorie aus Ihrem System und integriert diese Werte in den Prognosebericht.
Ich habe derzeit keine Service-Level in meinem System - kann ich Salescast dennoch nutzen?
Ja, das ist möglich. Obwohl wir Ihnen dringend anraten Service-Level in Ihr Lagerbestandsmanagement mit aufzunehmen. Die von Lokad vorgeschlagene Lagerbestandsreduzierung und erhöhte Verfügbarkeit entsteht aus zwei Teilen der Analyse: Der Prognose und der Berechnung des Reorder-Points (Sicherheitsbestand). Wir raten gewöhnlicherweise an, zuerst dem Service-Level ein freies Felds (z. B. eigenes Feld) zuzuordnen und einen einheitlichen, ‘durchschnittlichen’ Service-Level einzutragen. Die Service-Level können nachträglich auf Produktebene angepasst werden. Hierzu stellen wir weitere Informationen bereit.
Reorder-Point
Was ist der Reorder-Point?
Der Reorder-Point ist die Anzahl der verfügbaren Einheiten, die einen Wiederbeschaffungsvorgang auslösen. Fällt der vorrätige Lagerbestand unter den Reorder-Point, sollte ein Wiederbeschaffungsvorgang ausgelöst werden.
Intuitiv wird der Reorder-Point berechnet, um zwei Punkte abzudecken: Den Lagerbestand, den Sie während er Durchlaufzeit verkaufen (Ihre Leitnachfrage) sowie die Volatilität Ihrer Nachfrage (dem Sicherheitsbestand). Von daher gilt: Reorder-Point = Leitnachfrage + Sicherheitsbestand. Erhalten Sie mehr Informationen zur Berechnung des
Reorder-Points.
Wie wird der Reorder-Point berechnet?
Der Reorder-Point ist eine Funktion der prognostizierten Nachfrage, Prognosegenauigkeit und Durchlaufzeit. Er berechnet sich aus der Summe aus Leitnachfrage (Produktverkauf ist für die Durchlaufzeit erwartet) und Sicherheitsbestand (Lagerbestand ergibt die Schwankungen der Nachfrage).
Der Schlüssel ist die Berechnung der Schwankungen der Nachfrage, um einen Sicherheitsbestand zu optimieren. Es ist intuitiv, dass ein stark vorhersagbares, kontinuierliches Produkt einen geringeren Sicherheitsbestand benötigt, als ein unregelmäßig verkaufendes Produkt, dessen Prognoseerstellung somit erschwert wird. Lesen Sie weitere Informationen zum
Reorder-Point.
Hängt der Reorder-Point vom Prognosezeitraum ab?
Der Reorder-Point sollte unabhängig vom Prognosezeitraum berechnet werden.
Kann Salescast den Reorder-Point in mein System integrieren?
Ja, das ist möglich. Einer der Hauptvorteile von Salescast ist die Automatisierung. Durch die automatische Aktualisierung des Reorder-Points in Ihrem System wird auf technische, einfache Weise ein hohes Integrations-Niveau erreicht. Sie können entweder die Lokad-Prognosetabelle verwenden, wenn Sie das Durchschnittsschema verwenden bzw. können Lokads Experten dies in Ihren Adapter integrieren.
Inwiefern verändert sich der Reorder-Point mit der Prognosegenauigkeit?
Der Reorder-Point ist die Summe aus Leitnachfrage und Sicherheitsbestand. Der Sicherheitsbestand ist eine Funktion der Prognosegenauigkeit. Je genauer die Prognose, desto weniger Sicherheitsbestand ist erforderlich. Lokad Salescast verwendet aus diesem Grund die berechnete Prognosegenauigkeit als wichtige Eingangsdaten in die Reorder-Point-Berechnung. Weitere Informationen finden Sie hier:
Berechnung des Sicherheitsbestands mit Excel Inwiefern verändert sich der Reorder-Point mit der Durchlaufzeit?
Der Reorder-Point steigt mit der
Durchlaufzeit. Der Reorder-Point ist die Summe aus Leitnachfrage und Sicherheitsbestand. Die Leitnachfrage ist die Anzahl der Einheiten, die während der Durchlaufzeit verkauft werden. Je länger die Durchlaufzeit, desto mehr Produkte werden verkauft.
Wir verwenden derzeit ein Min/Max-System. Inwiefern kann Salescast in ein derartiges System integriert werden?
Der von Salescast berechnete Reorder-Point ersetzt den Mindestwert. Sie können diesen als einen ‘statischen’ Mindeswert ansehen, der von einem Reorder-Point ersetzt wird, der bei jeder Aktualisierung der Prognose optimiert wird.
Was ist der korrekte maximale Lagerbestand?
Der Maximalwert entsteht aus der Berechnung aus dem
Reorder-Point und der
optimalen Bestellmenge.
Leitnachfrage
Was ist die Leitnachfrage?
Der Begriff Leitnachfrage ist kurz für Bedarf nach Durchlaufzeit und beschreibt die Anzahl der Einheiten, die während der
Durchlaufzeit verkauft werden. Dieser Wert ist eine Schlussfolgerung aus den Bedarfsprognosen in Kombination mit der Durchlaufzeit. Erwarten Sie beispielsweise 10 Einheiten pro Monat zu verkaufen und Ihre Durchlaufzeit is 30 Tage, beträgt die Leitnachfrage 10.
Lagerabdeckung
Was ist die Lagerabdeckung?
Die Anzahl der Tage, die noch vorhanden sind, bevor ein Fehlbestand eintritt und keine Nachbestellung erfolgt ist. Dieser Wert entsteht aus den Bedarfsprognosen und dem vorrätigen Lagerbestand.
Warum umfasst die Lagerabdeckung lediglich den vorrätigen Lagerbestand und nicht den bestellten Lagerbestand?
Es besteht immer ein gewisser Grad der Unsicherheit bezüglich dem Timing und der Menge der zu bestellenden Lagermenge. Die Integration von bestellten Lagerbeständen würde zusätzliche Unsicherheiten (=Risiko) für Ihr Lagerbestandsmanagement bedeuten.
Genauigkeit
Können Sie die Prognose mit tatsächlichen Verkaufszahlen vergleichen, um die Genauigkeit der Daten aufzuzeigen?
Die berichtete Genauigkeit ist die Durchschnittsgenauigkeit, die durch den Vergleich von Prognosen und tatsächlichen Verkaufszahlen berechnet wurde. Um dies zu tun, geht Salescast zurück und prognostiziert und legt die Genauigkeit entlang der Verkaufshistorie fest, und arbeitet sich Monat für Monat nach vorne.
Können Sie die Genauigkeit der Prognose im Bericht erfassen?
Die Genauigkeit der Prognose wird standardmäßig nicht im Bericht erfasst, obwohl es sich um einen wesentlichen Bestandteil der Analyse von Salescast handelt. Um die Genauigkeit der Prognose für jedes Produkt zu erhalten, müssen Sie diese Funktion in den Salescast-Einstellungen aktivieren.
Was ist der Genauigkeitswert, den Sie im Bericht angeben?
Dieser Wert ist die erwartete Genauigkeit der Lokad-Prognosen. Je höher der Wert, desto genauer sind die Prognosen. Folgendes Verhältnis besteht: Genauigkeit = 1 - MAPE. MAPE ist der Prozentsatz des absoluten Fehlers des Erwartungswertes (Mean Absolute Percentage Error). Die erwartete Genauigkeit wird von Lokad, sowie die Prognosen auch, anhand von statistischen Analysen berechnet.
Was ist MAPE?
MAPE steht für
Mean Average Percentage Error. Es handelt sich um eine weitverbreitete Berechnungsmethode der Genauigkeit in statistischen Prognosen.
Wie vergleiche ich Prognosen am Besten?
Oftmals ist die Quantifizierung der Genauigkeitsverbesserung von Lokads Prognosen im Vergleich zu derzeitgen Prognosemethoden Teil der Probeversion. Dies kann auf einfache und effiziente Art unter Verwendung des
Absoluten Fehlers erreicht werden. Sehen Sie hierzu unser
Video zur Bewertung der Prognosegenauigkeit und zum Vergleich von Prognosen.
Was, wenn die berichtete Genauigkeit sehr niedrig ist?
Eine Genauigkeit von fast Null wird in Fällen berichtet, in denen die erwartete Genauigkeit sehr niedrig ist und wenig Vertrauen in die Prognoseergebnisse gelegt werden sollte. Dies tritt normalerweise ein, wenn die Produkthistorie sehr schwankend ist. In Produktportfolios mit Hundertausenden Produkten tritt dies gewöhnlicherweise bei einigen Produkten auf. Statistische Prognosen müssen mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden. Es bedeutet eine große Genauigkeits- und Produktivitätssteigerung für die Produktmasse, trifft jedoch nicht auf alle Fälle zu.
Hat die Genauigkeit einen Einfluss auf den Reorder-Point?
Ja. Der Reorder-Point ist die Summe aus der Leitnachfrage und dem Sicherheitsbestand. Der Sicherheitsbestand ist eine Funktion der Prognosegenauigkeit. Je niedriger die Prognosegenauigkeit ist, desto höher ist der erforderliche Sicherheitsbestand, um den gewünschten
Service-Level gewährleisten zu können.
Zeitraum
Was ist der Prognosezeitraum?
Der Prognosezeitraum kann einen Tag, eine Woche oder eine Monat bedeuten. Entscheiden Sie sich beispielweise für einen wöchentlichen Zeitraum, erstellt Salescast eine wöchentliche Bedarfsprognose. Der Zeitraum kann in den Einstellungen verändert werden.
Welchen Zeitraum sollte ich für mein Unternehmen auswählen?
Wählen Sie den Zeitraum der am Besten für Ihr Unternehmen passt. Versendet Ihr Unternehmen beispielsweise wöchentliche Bestellungen an Lieferanten, sind wöchentliche Prognosen angemessen.
Ich habe den Zeitraum verändert und plötzlich sind viele Produkte nicht mehr im Bericht enthalten
Diese Tatsache wird durch die Ausgrenzungsfunktion von Salescast für Produkte mit niedriger Umschlagsfähigkeit verursacht. Jeder Zeitraum verfügt über eigene Ausgrenzungsregeln und eine Veränderung des Zeitraums, verändert häufig welche Produkte ausgegrenzt werden. Diese Funktion kann in den Einstellungen von Salescast aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Hat die Auswahl des Zeitraums eine Einfluss auf die Prognosegenauigkeit?
Ein natürlicher Effekt der Aggregation ist der Anstieg der Prognoseganeuaigkeit bei längeren Zeiträumen (und umgekehrt - kürzere Zeiträume verringern die Genauigkeit).
Hat die Auswahl des Zeitraums eine Einfluss auf den Reorder-Point?
In Theorie verursacht ein längerer Zeitraum eine erhöhte Genauigkeit und eine höhere Genauigkeit führt zu einer Reduzierung des Sicherheitsbestands und somit zu einem niedrigeren Reorder-Point. In der Praxis ist dieser Effekt jedoch eher unbedeutend.
Kann ich verschiedene Zeiträume kombinieren?
Sie können lediglich einen Zeitraum pro Prognose auswählen. Möchten Sie beispielsweise parallel Prognosen für zwei Zeiträume erhalten (z. B. Tagesprognosen für 4 Wochen und Wochenprognosen für 26 Wochen), empfehlen wir Ihnen zwei Prognosen einzustellen, indem Sie Ihre Datenbank doppelt mittels
Wizard verknüpfen.
Mein Abrechnugnszeitraum weicht von Kalenderzeiträumen ab. Können Salescast-Prognosen angepasst werden?
Salescast erstellt standardmäßig Prognosen innerhalb von Kalenderzeiträumen. Für Anpassungen an Ihren Abrechnungszeitraum bitten wir Sie uns zu kontaktieren.
Horizont
Was ist der richtige Horizont für mein Unternehmen?
Der Horizont sollte groß genug sein, um 90%-95% der Durchlaufzeiten abzudecken. Ein Horizont über diesem Wert, erhöht Ihre Kosten unnötigerweise. Ein Horizont unter diesem Wert führt zu einer Verminderung der Genauigkeit des berechneten Reorder-Points. Weitere Informationen finden Sie hier:
Auswahl des richtigen Horizonts.
Wie weit in die Zukunft kann die Prognose lauten?
Technisch gesehen ist der Prognosehorizont unbegrenzt. Dennoch nimmt die Genauigkeit mit der Länge des Zeitraums ab. Als Faustregel gilt: 0 bis maximal 42 Tage für tägliche Prognosen, 0 bis maximal 52 Wochen für wöchentliche Prognosen und 0 bis maximal 36 Monate für monatliche Prognosen. In Fällen, in denen sowohl eine niedrige Aggregation als auch ein langer Horizont zutrifft, empfehlen wir eine Kombination von 2 bis 3 Prognosen anhand dieser Faustregeln.
Was passiert, wenn der ausgewählte Horizont kürzer als die Durchlaufzeit eines Produkts ist?
Ist der ausgewählte Horizont kürzer als die Durchlaufzeit, verwendet Salescast eine lineare Extrapolation der Prognosen, um Lagerabdeckung und Reorder-Points zu berechnen. Selbstverständlich sind durch Extrapolation erhaltene Ergebnisse weniger genau als Ergebnisse, die mit Hilfe unserer Kernprognosetechnologie erzielt wurden. Wir empfehlen von daher die Verwendung eines Horizonts, der 90% bis 95% der Durchlaufzeit abdeckt.
Werbeprognosen
Können Sie Werbeaktionen vorhersagen?
Ja, Salescast kann automatisch die Auswirkungen von Werbeaktionen auf die Nachfrage vorhersagen. Um diese Funktionalität nutzen zu können, muss der
Ereignisrahmen implementiert werden. Durch Eingabe von Daten bezüglich historischen und geplanten zukünftigen Werbeaktionen kann Salescast deren Auswirkungen auf Umsätze in der Vergangenheit analysieren und diese Informationen mit in die Prognose einbeziehen.
Welche Daten benötigen Sie für eine Werbeprognose?
Je mehr Daten und Informationen Sie bereitstellen können, desto besser sind die Prognoseergebnisse. Im Idealfall umfassen die Werbedaten
die Art der Werbeaktion (z. B. 2 zum Preis von 1, 30% Rabatt),
Kommunikation/Werbung (z. B. Anzeigeraum in einem Katalog oder einer Broschüre), Position (z. B. Gangeingang) und Verpackung. In der Praxis sind diese Daten oftmals nicht vorhanden oder nicht ausreichend. Dennoch können auch beschränkte Informationen über Werbeaktionen die Genauigkeit langsam verbessern.
Wie implementiere ich Werbeprognosen?
Die technische Implementierung ist so einfach wie die Implementierung der Anfangsprognose (Sehen Sie hierzu die Unterlagen zum Durchschnittsschema). Die 'Feinabstimmung' dieser Funktion kann sich jedoch etwas schwieriger gestalten. Aus diesem Grund empfehlen wir die Implementierung von Veranstaltungen nur, nachdem die Kernprognose eingeführt und am Laufen ist. Sie erhalten ein kleines Unterstützungs-/Beratungspaket von uns, um dies erfolgreich durchzuführen. Wir beraten Sie gerne in jeglichen Aspekten der Implementierung, einschließlich Auswahl der zu verwendenden Daten, bei der Planung welche Daten gesammelt werden müssen und wie Sie die Ergebnisse bewerten. Bitte
nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Bitte lesen Sie unsere Unterlagen zum Thema
Tags und Ereignisse.
Ausgrenzung von Produkten mit niedriger Umschlagshäufigkeit
Was bedeutet die Ausgrenzung von Produkten mit niedriger Umschlagshäufigkeit?
Standardmäßig grenzen wir sich sehr unregelmäßig verkaufende Produkte aus unseren Prognosen aus, da diese für die Prognose unbedeutend sind und die Kosten für unsere Serviceleistung unnötig erhöhen.
Ich möchte Produkte mit niedriger Umschlagshäufigkeit nicht ausgrenzen - kann diese Funktion deaktiviert werden?
Sie können diese Funktion in den Salescast-Einstellungen aktivieren bzw. deaktivieren.
Gemäß welcher Richtlinien werden Produkte ausgegrenzt?
Die standardmäßigen Ausgrenzungsrichtlinien sind: monatliche Prognosen - Artikel, die in den letzten 3 Monaten weniger als 3-mal verkauft wurden; wöchentliche Prognosen - Artikel, die in den letzten 3 Wochen weniger als 3-mal verkauft wurden; tägliche Prognosen - Artikel, die in den letzten 15 Tagen weniger als 10-mal verkauft wurden.
Kosten
Wie erfolgt die Rechnungsstellung?
Die Rechnungsstellung erfolgt anhand Ihres monatlichen Vebrauchs, der automatisch verzeichnet wird. Während Sie im Laufe des Monats Prognosen erstellen, wird Ihr Verbrauch aufgezeichnet. Am Ende des Monats wird Ihr monatlicher Verbrauch auf Basis unserer
Preiskalkulation verrechnet. Sie erhalten eine automatisch erstellte Rechnung.
Ab wann wird mein Verbrauch in Rechnung gestellt?
Nach erfolgreicher Integration, Konfiguration und zufriedenstellenden ersten Test, werden wir Ihnen auf monatlicher Basis eine Rechnung zukommen lassen.
Was wird verrechnet ?
Ein Verbrauch findet nur statt, wenn Sie die Schaltfläche
Aktualisierung in Ihrem Salescast-Konto drücken. Jegliche andere Aktivitäten, wie etwa das Herunterladen von Berichten kummuliert keine Kosten. Sollten Sie versehentlich eine Aktualisierung ausgelöst haben, können Sie diese jederzeit vor Beendigung stornieren.
Wie werden die Preise berechnet?
Weitere Informationen finden Sie auf unserer
Preisseite. Detaillierte Informationen finden Sie hier:
Preisgestaltung.
Wie kann ich die Preise optimieren?
Bitte lesen Sie den Artikel zum Thema
Preisgestaltung für Erklärungen und Vorschläge zur Optimierung Ihrer Prognosen.
Durchführung einer Prognose
Wie lange dauert die Aktualisierung einer Prognose?
Eine Aktualisierung kann je nach Unternehmensgröße 5 Minuten bis zu über einer Stunde dauern.
Kann ich von manuellen Prognosen zu geplanten Aktualisierungen wechseln?
Ja, Sie können eine automatische Aktualisierung in den Salescast
Einstellungen auswählen.
Sicherheit
Wie sicher ist Salescast?
Salescasts Host ist Windows Azure, der Cloud-Computing Plattform von Microsoft, die eine hochmoderne Computing-Umgebung bietet. Darüber hinaus bietet Salescast selbst einen Datenverschlüsselung für aller Verbindungen (SSL) in Industriequalität. Lokads strenge
Datenschutzrichtlinien werden auch auf Salescast angewendet.
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