Supply Chain Wissenschaft und Technik
Frühe Signale und Prognosen
Da der Erfolg eines Produkts oft von den neuesten Trends abhängt, wird die Fähigkeit, frühe Nachfrage zu erfassen und neue Trends zu erkennen, immer begehrter. Hier untersuchen wir, ob der Aufstieg sozialer Medien die Vorhersage solcher Trends nun möglich macht und was Unternehmen tun können, um auf frühe Signale zu reagieren.
Bewertung von Supply-Chain-Software
Marktanalysten und Berater können eine nützliche Hilfe bei der Bewertung der Vielzahl unterschiedlicher Supply-Chain-Software sein. Allerdings verbergen sich diese „Experten“ allzu häufig hinter schwachen und irrationalen Methoden, anstatt fundierte Einsichten zu liefern, die viel Arbeit von ihnen erfordern würden. Weit davon entfernt, irrational zu sein, übertreffen hochwertige subjektive Bewertungen fast immer billige und naive Methoden.
Entscheidungsbasierte Supply Chains
Supply chains wurden historisch mit Prognosen im Zentrum aufgebaut, wobei der eigentliche Entscheidungsfindungsprozess der Intuition und Erfahrung leitender Mitarbeiter überlassen wurde. Wir untersuchen den alternativen Ansatz, Entscheidungen zuerst zu treffen, und wie diese Philosophie die Performance der supply chain erheblich verbessert.
Die Wahl Ihres ERP
ERP ist eine Fehlbezeichnung. Treffender wäre ERM für "Enterprise Resource Management". Gemeint ist eine Art Unternehmenssoftware, die viele routinemäßige Abläufe eines Unternehmens unterstützt. Wer ein ERP auswählt, sollte zuerst das Design dieser Produkte und die Kräfte verstehen, die ihre Entwicklung geprägt haben.
Lagerbestandsoptimierung für KMUs
Lagerbestandsoptimierung ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) von großer Bedeutung. Die Wahl reicht von Investitionen in kostspielige Enterprise-Software bis hin zur Herausforderung, dies intern manuell zu erledigen. In dieser Folge von LokadTV beleuchten wir dieses Dilemma und versuchen zu verstehen, was KMUs tun können, um das Beste aus ihren mitunter begrenzten Ressourcen herauszuholen.
Tail-Risiken in Supply Chains
Tail-Risiken sind plötzliche, unerwartete Ereignisse, die oft Unternehmen vernichten. Brexit, der Covid-19-Ausbruch und der Vulkanausbruch in Island sind einige aktuelle Beispiele. Klassische supply chain Praktiken lassen Unternehmen völlig unvorbereitet auf diese Ereignisse. Das muss nicht so bleiben.
Die Rolle von Excel in der supply chain
Nachfrageprognose und Bestandsoptimierung werden selbst in großen Unternehmen meist in Excel durchgeführt. Viele CIOs haben versucht, sich von Tabellenkalkulationen zu lösen, jedoch ohne Erfolg.
Demand Sensing, eine Lehrbuchillustration für Mootware
Demand Sensing ist ein weiteres Schlagwort in der Supply-Chain-Welt, das die Erwartungen der Fachgemeinschaft nicht erfüllt.
Bloße Prognosen gelten als schädlich
Bei Lokad ist es unser Anspruch, die besten Prognosen zu liefern, die die Technologie zu bieten hat. Deshalb fragen potenzielle Kunden oft, ob wir Prognosen auch isoliert bereitstellen können, statt als Teil einer vollständig gemanagten Lösung. In dieser Folge von LokadTV erklären wir, warum solche bloßen Prognosen unweigerlich eine Vielzahl von Problemen mit sich bringen und wie selbst bessere Prognosen in der Praxis die Leistung der supply chain häufig verschlechtern.
Software-Design für Supply Chains
Lean Supply Chain Management (Lean SCM) beginnt mit einer schlanken Anwendungslandschaft zur Unterstützung des supply chain. Allerdings ist 'lean' in Software in erster Linie eine Frage architektonischer Entscheidungen. Diese Entscheidungen definieren die Problemklasse, bei der das gewählte Software-Design gut passt und bei der es nicht passt. Viele supply chain Probleme entstehen durch von vornherein fehlerhafte Designentscheidungen, die mit den Anforderungen der realen Welt in Konflikt stehen.
Schlechte Daten in der Supply Chain
Die ordnungsgemäße Aufbereitung von Daten ist entscheidend, um bei schwierigen Vorhaben wie präziser Nachfrageprognose erfolgreich zu sein. Schlechte Daten werden üblicherweise als Sündenbock für das Scheitern von Supply-Chain-Initiativen herangezogen. Dabei spiegeln schlechte Daten meist unzureichend verstandene Software und Prozesse wider, statt fehlerhafter Dateneingaben.
Zahlungsbereitschaft
Zahlungsbereitschaft ist ein grundlegendes wirtschaftliches Konzept, das den maximalen Betrag bestimmt, den eine Person bereit ist, für ein bestimmtes Gut oder eine Dienstleistung zu zahlen. Dies kann von vielen Faktoren wie Marketing und Trends beeinflusst werden und variiert oft massiv von Konsument zu Konsument. Obwohl dieses Konzept wesentlich ist, um die Marktnachfrage zu verstehen, wird es von Supply-Chain-Praktikern allzu häufig ignoriert.